CIDR-Notation: Der vollständige Leitfaden

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CIDR (Classless Inter-Domain Routing) Notation ist die Standardmethode zur Darstellung von IP-Adressbereichen. Das Verständnis von CIDR ist wesentlich für Netzwerkdesign, Subnetting und IP-Adressverwaltung.

CIDR-Notation verstehen

CIDR-Notation kombiniert eine IP-Adresse mit einem Suffix, das die Netzwerkpräfixlänge angibt. Beispielsweise bedeutet 192.168.1.0/24, dass die ersten 24 Bits das Netzwerk identifizieren, wodurch 8 Bits für Host-Adressen übrig bleiben (256 Adressen insgesamt).

Die Zahl nach dem Schrägstrich gibt an, wie viele Bits im Netzwerkteil festgelegt sind. Eine höhere Zahl bedeutet ein kleineres Netzwerk; eine niedrigere Zahl bedeutet ein größeres Netzwerk.

Häufige CIDR-Blöcke

Hier sind die am häufigsten verwendeten CIDR-Blockgrößen im IP-Leasing und in der Netzwerkinfrastruktur.

/24
256 addresses
Mindestgröße für BGP-Ankündigung, kleine Unternehmensnetzwerke
/23
512 addresses
Wachsende Webhosts, mittlere VPN-Anbieter
/22
1,024 addresses
Rechenzentren, große Hosting-Operationen
/21
2,048 addresses
Unternehmensnetzwerke, CDN-Edge-Standorte
/20
4,096 addresses
Große ISPs, Cloud-Anbieter

CIDR-Berechnungen

Um Adressen in einem CIDR-Block zu berechnen, subtrahieren Sie den Präfix von 32 und verwenden Sie das als Exponent von 2. Beispiel: /24 = 2^(32-24) = 2^8 = 256 Adressen.

Adressen = 2^(32 - Präfix)

Warum CIDR für IP-Leasing wichtig ist

Beim Leasen von IPv4-Adressen wählen Sie eine CIDR-Blockgröße, die Ihren Bedürfnissen entspricht. Kleinere Blöcke (/24) bieten Flexibilität, während größere Blöcke (/22, /20) bessere Preise pro IP bieten.

Die meisten ISPs erfordern mindestens /24 für BGP-Ankündigungen, was dies zum kleinsten praktischen Block für unabhängiges Routing macht.

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